Welterbe Zollverein
Über dieses Denkmal
Das Welterbe Zollverein umfasst die Zentralschachtanlage Zollverein XII, die Gründerschachtanlage 1/2/8 und die Zentralkokerei. Fritz Schupp und Martin Kremmer entwarfen Schacht XII ab 1928 als streng symmetrische Stahlfachwerkanlage, die 1932 in Betrieb ging und lange als die leistungsfähigste Zeche Europas galt. 1986 wurde die Kohleförderung eingestellt, 1993 folgte die Kokerei. Die Anlage steht exemplarisch für die Kohle fördernde und verarbeitende Industrie des 19. und 20. Jahrhunderts und gehört seit 2001 zum UNESCO-Welterbe.
Programm
Das Gelände von Schacht XII ist frei zugänglich. Die Kohlenwäsche, die Sieberei und der Förderturm sind von außen zu besichtigen, an den Stationen des Denkmalpfads geben Ehrenamtliche Auskunft. Die Kokerei ist über den Werksbahnweg erreichbar.
Hinweise
Festes Schuhwerk empfohlen. Das Gelände ist weitläufig, zwischen den Programmpunkten liegen bis zu zehn Minuten Fußweg.
Bauhaus über Tage
Fritz Schupp und Martin Kremmer entwarfen Zollverein XII als Stahlfachwerk in strenger Symmetrie. Der Vortrag ordnet die Anlage in die Architektur der Neuen Sachlichkeit ein.
Der Weg der Kohle
Die Führung folgt der Kohle vom Förderturm über die Sieberei bis zur Kohlenwäsche und macht nachvollziehbar, wie eine Zeche als durchgetakteter Produktionsablauf funktionierte.
Kokerei bei Sonnenuntergang
Beginn
Der Rundgang über die stillgelegte Kokerei erklärt Koksofenbatterien, Löschturm und Werksbahn und was aus der Anlage seit dem Ende der Produktion 1993 geworden ist.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.

