Amsinck-Villa
Über dieses Denkmal
1868-70 entstand nach Plänen des Hamburger Rathaus-Architekten Martin Haller der Sommersitz des Hamburger Kaufmanns Wilhelm Amsinck als viergliedriger Putzbau. Er wurde abgestimmt auf den ihn umgebenden englischen Landschaftsgarten (Entwurf J. C. Jürgens). Beim Umbau zur Kindertagesstätte wurden bei der aufwendigen Sanierung verschiedene Schichten der Nutzung und Ausgestaltung sichtbar. An der großzügigen Schlichtheit des Baudenkmals kann die Affinität der wohlhabenden Kaufmannsfamilie zum Stil englischer Landhäuser nachempfunden werden.
Programm
Erdgeschoss und Gartensaal der Villa sind geöffnet. Der Förderkreis zeigt Pläne und Fotografien aus der Bauzeit und informiert über die laufende Instandsetzung der Stuckdecken. Im Park gibt es Kuchen und Kaltgetränke.
Hinweise
Der Park ist frei zugänglich, die Villa nur im Rahmen der Führungen.
Stuck retten
Beginn
Am Gerüst im Salon erklären Restauratorinnen, wie lose Stuckdecken gesichert, Fehlstellen ergänzt und alte Fassungen freigelegt werden.
Der Amsinckpark und seine Bäume
Zeiten
Der Rundgang durch den Park stellt den Altbaumbestand vor und erklärt, wie ein historischer Landschaftsgarten gepflegt und behutsam ergänzt wird.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Wohnen im hamburgischen Landhaus
Die Führung durch Halle, Salon und Gartensaal zeigt, wie eine Hamburger Kaufmannsfamilie um 1900 zwischen Repräsentation und Rückzug wohnte.

