Kaiserburg Nürnberg
Über dieses Denkmal
Die Kaiserburg über der Nürnberger Altstadt vereint drei Anlagen: die salische Burggrafenburg, die staufische Kaiserpfalz und die spätere Stadtburg der Reichsstadt. Von 1050 an war sie Aufenthaltsort nahezu aller römisch-deutschen Könige und Kaiser. Erhalten sind unter anderem Palas, Doppelkapelle, Sinwellturm und der 47 Meter tiefe Brunnen. Ausgrabungen im Innenhof legten Baureste der Vorgängeranlagen frei, nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs wurde die Burg bis 1954 wiederhergestellt.
Programm
Der Burghof, der Sinwellturm und der Tiefe Brunnen sind geöffnet. In der Kemenate zeigt eine Ausstellung Bauaufnahmen der Wiederherstellung nach 1945, Bauforscherinnen und Bauforscher erläutern die Befunde an der Mauer.
Hinweise
Der Weg vom Tiergärtnertor zum Burghof ist steil und gepflastert.
Der Tiefe Brunnen
47 Meter durch den Sandstein: Mit Kerze und Wasserspiegel wird die Tiefe des Brunnens vorgeführt und erklärt, wie die Burg über Jahrhunderte mit Wasser versorgt wurde.
Wiederaufbau nach 1945
Zeiten
Der Vortrag zeigt anhand von Fotografien und Bauakten, welche Teile der Burg rekonstruiert und welche in vereinfachter Form neu errichtet wurden.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.
Pfalz, Burggrafenburg, Reichsburg
Die Führung trennt die drei Bauteile der Anlage voneinander und zeigt, wie sich Herrschaftsansprüche von Kaiser, Burggraf und Stadt an den Mauern ablesen lassen.

