Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Über dieses Denkmal
Die 1873 gegründete Völklinger Hütte wurde 1881 von der Familie Röchling übernommen. Mit der Sinteranlage und dem Erzschrägaufzug wurden richtungsweisende neue Techniken entwickelt. Nach der Stilllegung des Werks 1986 wurde die vollständig erhaltene Anlage in die Denkmalliste und 1994 als erstes Industriedenkmal in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals.
Programm
Die Hüttenanlage ist geöffnet, Möllerhalle, Hochofengruppe und Gebläsehalle sind zugänglich. Auf der Erzhalde erläutern Zeitzeugen aus der Belegschaft ihren früheren Arbeitsalltag.
Hinweise
Der Aufstieg auf die Aussichtsplattform der Hochofengruppe führt über 200 Stufen. Wetterfeste Kleidung wird empfohlen.
Roheisen in sechs Schritten
Zeiten
Von der Erzanlieferung über die Möllerhalle bis zum Abstich am Hochofen erklärt die Führung den vollständigen Produktionsweg der Anlage, die 1986 als letzte ihrer Art stillgelegt wurde.
Die Gebläsehalle und ihre Maschinen
Zehn Gebläsemaschinen versorgten die Hochöfen mit Wind. Der Rundgang zeigt die Halle von 1900 und erklärt, wie die Maschinen instand gehalten und heute konserviert werden.
Arbeiten an der Hütte
Ehemalige Beschäftigte berichten von Schichtarbeit, Hitze und Zusammenhalt an den Hochöfen und davon, wie sie das Ende der Produktion erlebt haben.

