Domplatz und Bischofsturm
Über dieses Denkmal
Domplatz und Bischofsturm zählen zu den bedeutendsten Bodendenkmälern Hamburgs. Archäologische Ausgrabungen erbrachten zahlreiche Spuren ihrer wechselvollen Geschichte. Am Domplatz befand sich die Keimzelle der Hansestadt, die Hammaburg, die der Stadt ihren Namen gab. An die spätere mächtige Domburg erinnert die heutige wallartige Stahlskulptur auf dem Domplatz. Der Bischofsturm aus dem 12. Jahrhundert ist mit seinen gewaltigen Fundamenten das älteste erhaltene Steingebäude Hamburgs und wird nach neuesten Forschungen als Nordturm des ältesten Hamburger Stadttores interpretiert.
Programm
Der Domplatz ist an diesem Tag frei zugänglich. Am Bischofsturm informieren Tafeln über die Grabungsgeschichte, Mitarbeitende des Archäologischen Museums beantworten Fragen zu den Funden. Der Förderverein bewirtet mit Kaffee und Kuchen im Pavillon.
Hinweise
Treffpunkt für alle Programmpunkte ist die Stahlskulptur in der Mitte des Domplatzes.
Die Hammaburg im Licht neuer Funde
Beginn
Der Vortrag stellt die jüngsten Auswertungen der Grabungen vor und begründet, warum der Bischofsturm heute als Nordturm des ältesten Hamburger Stadttores gilt.
Rundgang über den Domplatz
Vom Wall der Hammaburg bis zu den Fundamenten des Bischofsturms folgt der Rundgang den Spuren der Ausgrabungen und erklärt, wie aus der Burganlage die Keimzelle Hamburgs wurde.
Grabungswerkstatt für Kinder
Zeiten
In der Fundkiste legen Kinder Scherben und Knochen frei, bestimmen ihre Funde mit Hilfe der Archäologinnen und tragen sie in einen echten Grabungsplan ein.
Für diesen Programmpunkt ist keine Anmeldung erforderlich.

